Montag, 26. September 2011

Über das Schreiben...

Als Start will ich einmal ein bisschen etwas schreiben.
Das größte Problem ist neben der Formulierung von guten Ideen doch die Ablenkung. Ich höre zum Teil Musik dazu, aber das ist nicht einmal das, was mich ablenkt, damit habe ich keine Probleme, ich kann sogar schreiben und gleichzeitig singen. (Von den Tippfehlern im Prinzip kein Unterschied^^)
Ich schweife wieder ab, das ist es eben. Wenn mich etwas ablenkt habe ich ab und zu Schwierigkeiten zur Geschichte zurückzufinden. Da ich an einigen (an die 5) verschiedenen Projekten alleine arbeite und zusammen mit Cyka springe ich zwischen Themen und Charakteren. Das bedeutet automatisch, dass ich einige liegenlasse, um zum Beispiel erstmal eine Kurzgeschichte fertig zu bekommen. Und ich habe ja nicht den ganzen Tag Zeit, das Schreiben ist bei weitem nicht mein einziges Hobby.
Dann kommen noch Spontanideen dazu, die man dann zuerst macht und schon ist das tollste Chaos da. Ich habe zum Beispiel eine alte Fanfiktion, die ich seit drei Jahren nicht mehr schreibe, obwohl ich einen Plot hätte... Es sind immer andere Dinge dazwischengekommen, die ich zuerst machen will. Da helfen einem die tollsten Listen und Planungen nichts.
Obwohlich fast jeden Tag schreibe, komme ich ärgerlicherweise kaum weiter. Aber manche Ideen schreien einfach danach geschrieben zu werden und sei es nur, damit sie endlich die Klappe halten und mich nicht nerven. Die meisten meiner Spontanideen haben eine recht moderate Länge und sind zum Großteil an einem Tag fertig. Das sind auch meistens die Geschichten, die ich nie veröffentliche, sondern einfach aufbewahre, um sie gelegentlich durchzulesen (oft abends), einfach weil ich sie habe und mag, egal wie sinnlos sie sind.
Und manchmal gibt es die, bei denen ich mich irgendwann ärgere, dass ich sie gelöscht/weggeworfen habe.
So ist das eben.
Ich persönlich mag Kurzgeschchten sogar gerne, beim lLsen wie beim Schreiben. Stephen King schrieb einmal (ich lese mir seine Vorwörter immer durch), dass sie so langsam aussterben, womit er aber nur zum Teil recht hat. Im Fanfiction, wie Prosa-Bereich gibt es sie noch: Die OneShots, nette kleine Geschichten für zwischendurch. Auch hier variiert die Länge von 20 Seiten bis ein paar Absätze, was auch nur zum Teil über die Qualität aussagt.
Bei einigen langen Geschichten habe ich schonmal gedacht, was schreibt der Autor da so lange für Quatsch? Kurze und knackige Storys wie einzelne Szenen finde ich dagegen gut. Zugegeben, ich schreibe auch nicht alles gut, solange man mit Leidenschaft dabei ist und Spaß hat ist das ja alles okay. Darum geht es schließlich.
Wenn man Verbesserungsvorschläge bekommt, sollte man aber dann nicht patzig werden, das ist etwas, was mich wirklich aufregt.
Kommen wir zur Themenwahl: Ich persönlich habe so gut wie keine Prosa-Geschichten geschrieben. Ich mache mir lieber Gedanken über eine Story mit halbwegs vorgegebenen Charakteren. Was aber nicht heißt, dass die Geschichten weniger kreativ sind. Vor allem OoCs sind teils wirklich interessant. Aber auch so: Schreiben und Lesen solcher Geschichten machte einfach Spaß. Wenn man sich durch etwas durchquält wird es meist nicht sonderlich toll. Wer Ideen hat sollte sie aufschreiben, die heutigen Jugendlichen fürchten sich regelrecht vor dem Schreiben und Lesen. Warum eigentlich? Weil es uncool ist? Ich weiß es selbst nicht, bin ich doch eine große Ausnahme in meinem Umfeld. Andere machen Musik, auch eine tolle Möglichkeit, (ich bin selbst hobbymäßig Musikerin) es ist nicht jeder zum Schreiben berufen, aber man kann es wenn, man will. Schularbeiten zählen natürlich nicht unbedingt. Ein ewig langer öder Sachtext macht selbst der größten Leseratte keinen Spaß. (Gehe ich von aus, je nachdem worum es geht)
Aber gute Ideen haben es verdient gehört zu werden. Denn wie soll sich unsere Phantasie denn sonst ausdrücken? An die meisten Träume kann man sich ja kaum erinnern.
Das ist jetzt etwas länger geworden, als geplant, aber ich hoffe die Botschaft ist angekommen, das musste ich einfach loswerden. Die Sache mit den Texten, die man einfach schreiben muss (damit sie auch endlich still sind). Beim nächsten mal werde ich vermutlich ein bisschen was über derzeitige Projekte erzählen, wie eben angekündigt.
MfG
Alexis

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